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Aus der Praxis für die Praxis: Industrie-4.0-Beispiele für interessierte KMU

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Fast 60 Mittelständler kamen in der vergangenen Woche in die Räumlichkeiten des Steinbuch Centre for Computing (SCC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), um Erfahrungsberichte aus der Industrie-4.0-Welt zu hören und Anregungen für das eigene Unternehmen zu erhalten. Die Hermle AG, die Trelleborg Sealing Solutions Germany GmbH und die John Deere GmbH & Co. KG stellten bei der Informationsveranstaltung des VDMA Baden-Württemberg erfolgreiche Projekte im Bereich Predictive Maintenance vor:


Während Hermle mit dem vom Land geförderten Smart Data Solution Center Baden-Württemberg (SDSC-BW) neue Potentiale für eine Fernwartung identifizierte, erarbeiteten Trelleborg und John Deere gemeinsam mit Experten des Smart Data Innovation Lab (SDIL) Potentiale für eine vorausschauende Wartung sowie eine automatisierte Zustandsüberwachung von Commodity-Teilen (austauschbare Standardware). So veranschaulichte Trelleborg beispielsweise, welch fatale Auswirkungen ein einzelner defekter Dichtungsring auf die Ausfallkosten haben kann, was die Voraussetzungen für ein effektives Condition Monitoring von Commodity-Teilen sind und wie alle beteiligten Unternehmen – Hersteller und Nutzer - davon profitieren können, wenn sie in punkto Datennutzung kooperieren.


Digitalisierung im Mittelstand: Wie angehen?

Besonders interessant für die Teilnehmer: Alle Firmen stellten im Zuge ihrer Beispielprojekte vor, wie sie das Thema Industrie 4.0 generell angehen und die Digitalisierung im Unternehmen intern vorantreiben. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen haben oft Berührungsängste, wenn es um Digitalisierungsthemen geht; sie wissen meist nicht, wie sie das Thema anpacken sollen“, weiß Andreas Meier, Projektverantwortlicher am SDSC-BW. „Ihnen zeigten Hermle, Trelleborg und John Deere aus erster Hand, wie und warum es sich lohnt, das Thema Digitalisierung voran zu treiben“.


Öffentlich geförderte Kooperationsmöglichkeiten

Als konkrete Einstiegshilfe erhielten die Teilnehmer auf der Veranstaltung u.a. auch umfassende Informationen über die öffentlich geförderten Kooperationsmöglichkeiten mit den beteiligten Projektpartnern SDSC-BW und SDIL – beide Initiativen stellten sich vor und standen für Gespräche zur Verfügung. „Die zahlreichen Fragen und regen Diskussionen bei der Veranstaltung zeigten deutlich, dass unsere Veranstaltung den Bedarf der KMU in Baden-Württemberg getroffen hat“, so Dr. Marc-Daniel Moessinger vom VDMA BW. „Sie möchten und müssen sich dem Thema Digitalisierung widmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben; dabei benötigen sie die richtige Starthilfe.“
Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Führung durch das Rechenzentrum und die Smart- Data-Infrastruktur des SCC.


Kontakt: SDSC-BW, Andreas Meier, +49 (0)711-217 2828-4, info@sdsc-bw.de

Hier finden Sie den gesamten Artikel zum Runterladen.

Im öffentlich geförderten Projekt des Smart Data Solution Center gibt es noch Kapazitäten für eine kostenfreie Potentialanalyse.

Gerne können Sie sich bei Interesse an Andreas Meier, (meiersicos-bwde) wenden. Hier finden Sie mehr Informationen darüber.
 

Dr.-Ing. Andreas Wierse

Pressekontakt SICOS BW GmbH

Dr.-Ing. Andreas Wierse
[Geschäftsführer]