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Sommerinterview- Murat Malyemez

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Murat Malyemez  

 

Ich bin bei der SICOS BW zuständig für … 

den Vertrieb und die Kundenbetreuung. Ich gewinne Firmen, begleite und betreue diese während der gesamten Projektphase.  

 

Das SDSC-BW Projekt in 2 Sätzen … 

 ist ein Förderprogramm für Technologietransfer, ein gemeinsames Projekt des KIT Karlsruhe und der SICOS-BW GmbH, finanziert durch das Land Baden-Württemberg. Wir bieten kleinen und mittelständischen Firmen aus Baden-Württemberg die Möglichkeit einer kostenfreien Datenanalyse.  

 

Gibt es bestimmte Kriterien für diese Fördermittel? 

Ja, als erstes muss das Unternehmen seinen Sitz natürlich in Baden-Württemberg haben. Idealerweise ist das Unternehmen auch ein KMU, wobei wir hier die Kriterien großzügiger auslegen als vergleichweise die EU . Eine Voraussetzung ist, dass die Anzahl der Mitarbeiter 1.000 nicht überschreiten darf und das Unternehmen sollte als entscheidende Grundvoraussetzung “analysierbare Daten“ verfügbar haben; das bedeutet, dass die Forscher sich die Daten daraufhin anschauen, ob sie sich für eine solche Datenanalyse eignen.  

 

Was leistet dabei das SDSC-BW? 

Mit den Wissenschaftlern haben wir einerseits das Wissen im Technologiebereich, andererseits sind wir als Unternehmen sehr nah am Markt. Wir sind hier auch die Schnittstelle zwischen den Unternehmern und den Wissenschaftlern. Wir vermitteln und achten darauf, dass beide Seiten von dieser Partnerschaft profitieren. Den Wissenschaftlern versuchen wir interessante Projekte zu vermitteln und den Unternehmen den maximalen Nutzen aus den neu gewonnen Erkenntnissen. 

 

Wie schaut dieser Prozess genau aus, wie komme ich als Unternehmen zu dieser Förderung? 

Es ist sicher eines der unkompliziertesten Förderprogramme im Land. Ich bin ja für die Akquise zuständig, der erste Kontakt erfolgt meist über mich. Wobei wir im Land immer bekannter werden und uns Firmen auch direkt ansprechen. Der nächste Schritt ist das sogenannte “Erstgespräch“, zu dem wir die Unternehmen besuchen, um uns besser kennenzulernen Neben den oben genannten Kriterien prüfen wir in diesem Gespräch auch, ob die verfügbaren Daten für eine Fragestellung und eine Analyse geeignet sind. Idealerweise hat das Unternehmen sich schon im Vorfeld Gedanken gemacht und eine Idee, was sie durch diese Analyse erreichen möchte. Der nächste Schritt wäre dann ein erstes Beratungsgespräch mit den Wissenschaftlern des KIT. In diesem Gespräch erläutern die Forscher, wie eine Datenanalyse erstellt wird. Anhand der Daten, die das Unternehmen bereitstellen wird, klären die Wissenschaftler, ob eine Datenanalyse in Frage kommt.  

 

Wie geht es dann weiter, wie lange dauert so ein Projekt? 

Nach dem KIT-Gespräch steht in der Regel fest, ob eine sogenannte Potentialanalyse, eine erste Datenanalyse erstellt werden kann. Diese Analyse dauert in der Regel 6-8 Wochen. Dabei werden in den ersten 1-2 Wochen die Daten vom KIT gesichtet, es folgt ein Zwischenbericht und ein weiteres Gespräch mit dem Unternehmen. In den Wochen 3-4 ist das KIT am Analysieren und stellt dann dem Unternehmen die ersten Erkenntnisse vor. Der ständige Austausch zwischen den Unternehmen und den Wissenschaftlern ist wichtig, weil beide nur gemeinsam zu einem erfolgreichen Abschluss kommen können.  Beide Parteien haben das jeweilige Wissen, das zusammengetragen dann zum entscheidenden Erfolg führt. Nach wie gesagt 6-8 Wochen haben wir in der Regel dann auch hilfreiche Erkenntnisse gewonnen. Die Unternehmen haben deutliche Erkenntnisgewinne, idealerweise führen diese dann zu Produkt- und Ergebnisoptimierungen. Die Wissenschaftler freuen sich, weil sie mit Daten aus der realen Welt forschen konnten. 

 

Was sagen die Unternehmen zu diesem Angebot, wie ist die Resonanz nach den Projekten mit dem KIT? 

Für die Unternehmen sind die Erkenntnisgewinne immer sehr wertvoll. Sie entdecken durch unsere Projekte welcher Schatz in den eigenen Daten steckt. In sehr vielen Projekten konnten wir maßgeblich dazu beitragen, dass sich Unternehmen mit diesen Technologien intensiver beschäftigen. Viele Unternehmen haben nach erfolgreichem Projektabschluss mit dem KIT dann selber Datenwissenschaftler eingestellt oder diese Projekte mit professionellen Dienstleistern fortgeführt. Wir haben inzwischen 24 Projekte erfolgreich abgeschlossen und arbeiten intensiv an weiteren Projekten, die wir noch dieses Jahr zeitnah veröffentlichen werden. 

 

Was macht Dir bei dem Projekt am meisten Freude? 

Wenn wir Projekte abschließen ist der Moment, in dem die Erkenntnisse von den Wissenschaftlern präsentiert werden, immer der spannendste Teil. Wir freuen uns mit den Kunden gemeinsam, wenn diese durch die Analyse zu neuen Erkenntnissen kommen, interne Prozesse oder ihre Produkte optimieren können. 

 

Gibt es ein Highlight während Deiner Arbeit im Projekt  SDSC-BW?

Bei einer Handvoll Kunden konnten wir mit der Potentialanalyse maßgeblich zum Erfolg der Firma beitragen, von der verbesserten Absatzprognose bis hin zum neu entwickelten Produkt war viel Spannendes dabei. Es ist sehr interessant, zu sehen, wie Unternehmen diese neuen Technologien dann zum eigenen Vorteil effektiv nutzen. 

 

Abschließende Worte … 

Wir haben hochmotivierte Wissenschaftler und das Projekt wird noch bis Ende 2021 gefördert, Firmen in Baden-Württemberg sollten diesen Vorteil nutzen und sich intensiver mit diesen Technologien beschäftigen. Wir beraten Sie gerne, wie Sie von diesen Fördermöglichkeiten profitieren können. 

Sie haben Interesse an einer solchen Analyse? Dann sprechen Sie mich an! 

Hier können Sie das Interview downloaden.

Murat Malyemez 

SICOS BW GmbH 
Nobelstr. 19 
70569 Stuttgart 

Malyemez@sicos-bw.de 
0711/ 217 28 28-4 

www.sdsc-bw.de

Dr.-Ing. Andreas Wierse

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