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Kunst und Wissenschaft in der digitalen Welt: So nah wie nie

Die richtigen Partner für Animation und Co. finden

Vom 5. bis 10. Mai 2020 sollten Sie eigentlich offenstehen – die Tore zur Animationsfilmwelt: Das Internationale Trickfilm Festival Stuttgart (ITFS) zählt zu den weltweit wichtigsten und größten Animationsfilmfestivals. Mit mittlerweile jährlich über 80.000 Besuchern und 2.500 Akkreditierten ist es eine feste Komponente der deutschen und internationalen Filmkultur. Die Besucher des Festivals haben die Gelegenheit, bekannte Filmemacher und junge Talente zu treffen und an zahlreichen Workshops, Informationsveranstaltungen und Präsentationen teilzunehmen. Normalerweise! Das 27. ITFS muss aufgrund der alles beherrschenden Corona-Pandemie ohne den persönlichen Kontakt auskommen, aber: Die Festivalfans müssen auf die vielen künstlerischen Animationsfilme und die GameZone aber zum Glück nicht völlig verzichten, denn die Veranstalter haben kurzerhand auf ein Online-Format umgestellt: OnlineFestival.ITFS.de  

MSC-BW: Unterstützung für die Medien- und Kulturbranche
Das Beispiel zeigt: Die Animationsfilmwelt gibt nicht so schnell klein bei. Sie profitiert von den Möglichkeiten der digitalen Welt. Diese eröffnet nicht nur der Filmwelt, sondern der Medien- und Kulturlandschaft generell neue Perspektiven. Kunst und Kultur waren nie so nah an der Wissenschaft wie im digitalen Zeitalter – mit der Konsequenz, dass der Bedarf an Rechenzeit und algorithmischer Kompetenz steigt. Medien- und Kultur-Akteure stoßen bei der Umsetzung ihrer teils visionären Projekte aber oft an ihre Grenzen. Sie wissen nicht, wie sie den richtigen Zugang zu den notwendigen wissenschaftlichen und technischen Kapazitäten finden sollen. An dieser Stelle hilft das Media Solution Center Baden-Württemberg (MSC-BW). Es verfolgt eigens das Ziel, Kunst und Wissenschaft miteinander zu verbinden. Gegründet wurde das MSC-BW als gemeinnütziger Verein, der vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert wird.

Höchstleistung nicht nur für die Wissenschaft
Das MSC-BW ist Anlaufstelle für Unternehmen aus der Film- und Medienbranche sowie für Institutionen aus dem Kunst- und Kulturbetrieb, die für Animations- und Simulationsprojekte die Ressourcen und Kapazitäten des Höchstleistungsrechenzentrums Stuttgart (HLRS) nutzen wollen. Als einziges Höchstleistungsrechenzentrum bietet das HLRS seine Kompetenzen und Kapazitäten auch für Partner aus Industrie und Wirtschaft, für öffentliche Einrichtungen und für gesellschaftliche Projekte an. Für die Mitglieder des MSC-BW heißt das: Sie können komplexe, anspruchsvolle visionäre Projekte umsetzen.  

Von der Biene Maja bis zum virtuellen Kostüm
Die Referenzprojekte des MSC-BW zeigen eindrucksvoll: Die Bandbreite von digitalen medialen Projekten ist groß. In unterschiedlichen Bereichen kommen die technischen und wissenschaftlichen Ressourcen und die Kompetenzen des HLRS zum Einsatz. Sie ermöglichen so ein neuartiges Verständnis von Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft. Ein sehr anschauliches Beispiel liefert die wohl jedermann bekannte Biene Maja. Das beliebte Insekt lockte mit seinem 3D-Kinofilm viele Zuschauer in die deutschen Kinos. Das verantwortliche Animationsstudio M.A.R.K.13 nutzte für die Berechnung der mehr als 230.000 3D-Bilder des Films den Supercomputer des HLRS und erhöhte damit die Geschwindigkeit der Berechnungen um teils bis zu 50 Prozent. Auch aufgrund der erfolgreichen Schnittstellenfunktion des MSC-BW war dieses Projekt letztlich der Auftakt für die Zusammenarbeit des HLRS mit der Filmindustrie.

All dies zeigt, dass es oft „nur“ darum geht die richtigen Partner zueinander zu bringen. Diesem Ziel haben wir uns als Sicos BW – samt unserer Solution Center – verschrieben; egal, ob es um die Themen High Performance Computing (HPC) oder Data Analytics geht. Wir beraten neutral und kostenfrei: Sprechen Sie uns an!

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Dr.-Ing. Andreas Wierse

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Dr.-Ing. Andreas Wierse

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