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EUROCC - National Competence Centres in the framework of EuroHPC

Wenn es darum geht, kleine und mittelständische Unternehmen bei der Nutzung des High-Performance-Computing (HPC) zu unterstützen, sind wir als Sicos BW GmbH nicht nur in Baden-Württemberg, sondern bundesweit aktiv. So arbeiten wir im von der EU finanzierten Projekt EuroCC mit den großen HPC-Rechenzentren in Deutschland zusammen – insbesondere natürlich mit dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS). Insgesamt kooperieren bei diesem Projekt Partner aus mehr als 30 Nationen der Europäischen Union und treiben gezielt die Nutzung von HPC und verbundenen Technologien voran. Gemeinsam werden die Partner in all diesen Ländern nationale Kompetenzzentren aufbauen.

Gebündelte europäische Expertise
Das Ziel dieser Kompetenzzentren – in unserem Fall dem deutschen – ist es, nachfrageorientierte Services und Tools für Nutzer aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft anzubieten und zu vermitteln. Dabei sollen sie zum einen den Zugang zum deutschen HPC-Ökosystem und insbesondere zu HPC-Expertise ermöglichen, zum anderen aber auch die Kompetenz, die im weiteren europäischen Netzwerk vorhanden ist, einbeziehen.

Von großer Bedeutung im Rahmen des EuroCC-Projekts sind die Schulung und Unterstützung der Nutzer – vor allem aus dem Bereich der Wirtschaft. Gleichermaßen wichtig ist aber auch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie. Unserer Erfahrung nach wächst die Nachfrage aus der Industrie nach HPC-Lösungen kontinuierlich; und das gilt insbesondere auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Gerade bei ihnen mangelt es jedoch oft an Wissen und Erfahrung für den praktischen Einsatz der Technologien. Aus diesem Grund adressiert das deutsche Kompetenzzentrum intensiv die Weiterbildung, nicht zuletzt, um das Bewusstsein für HPC-Anwendungsmöglichkeiten zu erhöhen. Darüber hinaus möchten wir den Einsatzgrad des High-Performance-Computing erhöhen, da viele Unternehmen dadurch ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern können.

Dabei verfolgen die Kompetenzzentren eine Reihe von Zielen:

  • Die Erstellung einer nationalen Kompetenzlandkarte, die ein besseres Verständnis der in Deutschland vorhandenen Expertise erlaubt und die Nutzer bei der Navigation unterstützt.
  • Die Einrichtung einer Kommunikationsplattform, die den Zugang zu KMU-Förderungen und anderen Projekten ermöglicht, die laufend neue Bedürfnisse identifiziert und bei entsprechendem Interesse auch die nötige Funktionalität implementiert.
  • Die Weiterentwicklung bestehender Weiterbildungskurse für Wissenschaft, Forschung und Industrie.
  • Die Entwicklung eines Konzepts sowie von Geschäftsmodellen für die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie.
  • Die erfolgreiche Durchführung von Pilotprojekten mit der Industrie.

Unsere Rolle:

Sicos BW verantwortet als Taskleader die wichtige Aufgabe der „Collaboration with Industry“. Bei ihr geht es darum, gezielt die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft zu entwickeln. Dafür gilt es zunächst, die bestehende Zusammenarbeit mit der Industrie zu analysieren und dann ergebnisbasiert weitere Kontakte und Beziehungen aufzubauen oder ganz neu zu etablieren. Das Hauptziel liegt allerdings in der Entwicklung eines Geschäftsmodells, das zu den Besonderheiten kleiner und mittelständischer Unternehmen passt. Auch das oben genannte Ziel der Konzeptentwicklung wird von uns verantwortet; dabei bringen wir sehr gute und langjährige Kenntnisse über die Bedürfnisse von KMU mit ein – sowohl der aktuellen, aber vor allem auch der zukünftigen. Eine optimale Zusammenarbeit erleichtert nicht nur die Kooperation zwischen Industrie und Forschung, sondern motiviert die KMU auch dazu, HPC bei sich selbst zu implementieren und von den HPC-Potenzialen zu profitieren.

 

 

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Dr.-Ing. Andreas Wierse

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Dr.-Ing. Andreas Wierse

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